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Ökologie

Die Ökologie der Erde ist ein System der Freundschaft vom Schenken und Nehmen. Hier kann keiner alles für sich beanspruchen nach dem Motto: „Alles für mich!“ Zerstörung der Natur, Herrschaftsanspruch über sie und Allmachtsphantasie ist die derzeitige Realität des menschlichen Umganges mit der Natur. – Einige Tier- und Pflanzenarten sind für immer verschwunden. – Eisbären in der Arktis sind durch die schmelzenden Eisschollen vom Aussterben bedroht. Sie haben Gefühle, Emotionen, Hoffnung, Verzweiflung und Wut genauso wie wir. Handeln wir nicht, werden wir selbst das gleiche Schicksal erleiden.

 

Die Genmanipulation ist zusammen mit der erdweiten Zerstörung alles „Nicht-Gewinn­bringenden“, eine Wegmarkierung des Abschiedes der Menschheit von der Erden-Ökologie, dem freundlichen System des gegenseitigen Lebenlassens und der Dankbarkeit. Der Mensch spielt hier „Schöpfer / Gott“ zur Profitmaximierung.

 

Auch die Produktion des viel gerühmten Biosprits basiert auf der drastischen Reduzierung der Regen­wälder und der naturschutzorientierten Flächennutzung in Deutschland, und bedeutet gleichzeitig Verteuerung von Lebensmitteln. Diese auch für uns spürbare Preisentwicklung führt bereits zu Hungersaufständen in ärmeren Ländern.

 

Die Natur spricht eine andere Sprache als die Sprache der Globalisierung und unendlicher Gier.

Die zurückschlagenden Naturgewalten bezeugen nur, dass die Menschheit, die sich nicht in die Ordnung der Erde einfügt, sich selbst größere Schäden zufügt und sich längerfristig aus ihr verabschiedet.

 

Nur die verwirrende, klimatologische Diskussion um die Wissenschaftlichkeit verschleierte bisher den meisten Menschen die Tatsache, dass selbst bei der Prognose des niedrigsten Temperaturanstiegs sich die Menschheit im Lauf dieses Jahrhunderts mit der höchsten atmosphärischen Temperatur in ihrer 1-Million-Jahre-Geschichte konfrontiert sieht. Wasserknappheit und Überflutung der Flussdeltagebiete und anderer fruchtbaren Ländereien, somit Nahrungsknappheit sind die entsprechenden Folgen.

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