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Ursachen
Die bisherige Diskussion um den
Klimaschutz klammert die Hauptursache aus. Die internationale, monokulturelle
Arbeitsteilung mit weiten Transportwegen verdrängt immer mehr die lokalen, sich
selbstversorgenden Strukturen. Afrika produziert Kaffee und Blumen, Südamerika
Obst und Wein, die USA Mais und Weizen usw. An den Transport- und Handelswegen
verdienen die Handelskonzerne, die die Weltbevölkerung immer mehr versorgen.
Dies können wir bei jedem Einkauf im Supermarkt feststellen. Auch die
EU-Erweiterung muss in diesem Kontext gesehen werden. Dieses System verpufft
tagtäglich CO² in die Atmosphäre. Die Landwirtschaft ist weltweit zunehmend
abhängig von diesem monokulturellen Welthandel, der ohne Erdöl keinen Tag
überleben kann. Diese zunehmende Globalisierung nennt man „Wachstum“.
Ein weiterer Faktor des
„Wachstums“ ist die Verkürzung der Lebensdauer der Produkte, somit die
entsprechende „mehr Produktion“, d.h. mehr Aufwand an Rohstoff, Energie und
Transport. Neben den Wegwerfartikeln werden immer mehr Produkte mit
unreparierbarer Konstruktion und Sollbruchstellen hergestellt.
Auf dieser
westlich-kapitalistischen Wirtschaftsweise basieren das Bank- und Finanzsystem,
die Politik, die von Auftraggebern zweckgebundene Wissenschaft und Forschung,
sowie Presse und Massenmedien. Der profitorientierte Welthandel selbst ist die
Ursache der Klimaveränderung. Wir führen nur Scheingefechte und tragen faktisch
nichts zur Problemlösung bei, solange wir diese Form der Weltwirtschaft nicht in
Frage stellen.
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