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Kollektives Handeln und Verweigern

Kommentar von Hartmut Reliwette

Jannes Tashiro, Brücke zur Zukunft

Allmende Verlag , 67 Seiten  ISBN 978-3-9810499-9-2

 

Nach den Bucherscheinungen der „Klimaserie“ und „Zeitenwende-Serie“ ist nun vorliegender Band erhältlich. Unterteilt ist die „Überlebenshilfe“ (Anmerkung des Verfassers) in vier

Kapitel: „Gegenwart“, „Rückblick“, „der Anfang“ und „Auflösung und Kampf“.

Wäre Tashiro vor 2010  Jahren mit seinen Thesen an die Menschheit herangetreten, hätte man ihn mit Sicherheit neben Jesus von Nazareth ans Kreuz geschlagen. Er spuckt den Machtgierigen dieser Welt kräftig in die Suppe, wenn er ihnen „falsches Jagen“ vorhält und somit das subjektive „Beutemachen“. Dabei will der Autor lediglich, dass die Menschen sich gegenseitig von Angst befreien – auch von Versagensängsten. Zitat: “Wie dagegen wird die wirtschaftliche Solidarität aussehen, damit wir unseren Tunnelblick der Egoisten und Jäger verlassen können?“

Der Autor kommt darauf konkret zu sprechen. Das Patentamt kann jedenfalls dann schon einmal dichtmachen, denn alle Erfindungen sollen allen zugute kommen.

„Ich nehme dir Angst, und du nimmst mir Angst“ – so der Autor.

Das Wohl des anderen im Auge  zu behalten, sich gegenseitig in Pflege zu nehmen, das sind wesentliche Ansätze für die Beziehung der Individuen untereinander, wenn es um den gemeinsamen Aufbruch geht. Eine Abhandlung über die „Umkehr“ nach buddhistischer Lebensphilosophie ist ebenfalls in dem 67 Seiten umfassenden  Überlebens -Konzept  enthalten. Natürlich wird auch der falsch gelebte Freiheitsbegriff untersucht. Dabei sollte man berücksichtigen, dass  Egoismus und Egomanie in einer Bevölkerung nie ausgeprägter waren  als in der Nachkriegsdemokratie seit 1945 (Anmerkung des Verfassers).

Im zweiten Teil befasst sich Tashiro mit dem Phänomen der „Hoffnung“. Sie sei mit Lebenssinn verbunden, mit Lebensaufgabe. Als Beispiel fügt der Autor Details seiner eigenen Biografie ein und schließt daraus:Anstatt uns dem jeden Menschen einmaligen Lebenssinn zu widmen, lenken wir uns von ihm ab. Dies nur, damit wir uns unterordnen, funktionieren und nicht verhungern.“

Reden müssten wir über Tashiros Vorstellungen vom kollektiven Handeln (auch Ablehnen, Verweigern).  Das setzt voraus, dass sich Menschen aus innerster Überzeugung  intuitiv in bestimmten Situationen gleich verhalten, ohne von außen dazu aufgefordert oder angestoßen worden zu sein (Anmerkung des Verfassers).

Einige Aussagen des Autors sind schwer zu lesen (und zu begreifen) z.B. wenn er über die Lebensweise vieler Menschen spricht, die sich in „Traumbildern“ durch das Leben bewegen:

„Menschen suchen in Traumbildern assoziierter Gedanken ihre jeweilige Gruppe und somit den Ausgleich zum Ungleichgewicht ihres realen Lebens“.

Also wird hier  u.a. die Verdrängung einer fehlgeleiteten Identität in Gruppen- bzw. Cliquenbildung mit gemeinsamem  (minimal)Interesse angesprochen. Diese „Ersatzfamilien“ (Anmerkung des Verfassers)  dienen dann dem Ausgleich oder Aushalten eines gesellschaftlichen Drucks, der auf den Menschen lastet.

Sehr ausführlich handelt Tashiro den „Logos“ ab, von der Entstehung des Wortes über die Schrift/ Vorschriften bis hin zur Rechtssprechung, kurzum, alles was mit Worten geschieht „von Rechnung bis Logik“

„Dieser Logos hat die Intuition aus unserem Zusammenleben entfernt“. Den alten Griechen sei diese Wegscheide durchaus bewusst gewesen.

Den Deutschjapaner  Jannes Haito Tashiro als esoterisch angehauchten Sonderling zu verschreien hieße ein Fass voller Weisheiten und Erkenntnisse auszukippen. In Ansätzen vollzieht sich bereits ein gedanklicher Wandel hin zum Umweltbewusstsein bei einem Großteil unserer Bürger. Noch müssen materielle Anreize geschaffen werden, um zum Beispiel eine Fotovoltaik – Anlage auf dem Dach des Eigenheimes installieren zu lassen. Noch müssen „abgasarme“ PKW steuerlich begünstigt werden, damit die Kfz Halter einen Modellwechsel ins Kalkül ziehen. Der Belohnungsgedanke spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Erwünschtes Verhalten wird vom Gesetzgeber materiell belohnt. Das kollektive Verhalten der Menschen – wie es sich der Autor vorstellt – bedarf keiner subjektiven Belohnung, sondern: wenn Belohnung, dann eine die allen zugute kommt: Freude an erfolgreichem kollektiven Handeln.

 

HTR

 

 

 

Jannes Tashiro: Zeitenwende – Brücke zur Zukunft

Besprechung von Hartmut T. Reliwette

Das vorliegende Werk befasst sich mit der „Zeitenwende“, einem aus dem Spirituellen begründeten Großereignis, welches alle bisher praktizierten gesellschaftlichen Modalitäten u.a. auch praktizierte (materielle) Wertvorstellungen aufhebt und ins Positive verkehrt.

Wenn man das liest mutet es an als beschwörten alle Schamanen dieser Welt die negative Entwicklung der Menschen und nähmen den Fluch von ihren Schultern, den sie sich insbesondere seit der Errichtung des industriellen „Fortschritts“ selbst auf ihre Schultern geladen haben.

Von der Freundschaftsrepublik ist die Rede, in der künftig das Geld die Macht über die Menschen verliert – in einer Gesellschaft, in der nicht länger das konkurrierende (Arbeits)Prinzip die Menschen zu Sklaven des Systems macht. Fröhlich und lachend werden die Menschen ihrer sinnvollen Tätigkeit nachgehen, die sie ausfüllt und zufrieden macht.

„Die Zeitenwende vollendet diese Freiheit als gesellschaftlich proklamierte Freiheit jedes Einzelnen von der Scheinwelt aus der Vergangenheit“.

Denn die Freiheit alles kaufen zu können, sich von der bunten Vielfalt der Industrieprodukte oder der Unterhaltungsindustrie ablenken zu lassen bewirkt das Gegenteil: macht abhängig und unfrei, letztlich unkritisch und bindet die Menschen an den unsäglichen Kreislauf von Produktion und Konsum, von dem letztlich wieder die Arbeitsplätze abhängen.

Der Autor hat mit seinen Ausführungen völlig Recht, auch wenn sich seine komplexe Darstellung vom Ende einer Leistungsgesellschaft unter dem „Machtprinzip“ hin zu einander zugewandten Menschen aus der „esoterischen Ecke“ zu kommen scheint, vermischt mit buddhistischen Weisheiten und einem „gehörigen Schuss“. Humanismus.

„Wir sind so gesehen heute Sklaven der Vergangenheit, während wir nach der Zeitenwende Planer und Gestalter der ökologisch nachhaltigen Gegenwart im Auftrag der Zukunft sind“.

An anderer Stelle beschreibt der Autor die Auflösung des Geldwertes und stellt den Menschen, der zufrieden ist und ökologisch lebt und arbeitet, als die künftige Währungseinheit dar.

Tashiro setzt dabei auf die Intuition der Menschen und auf ihre kreativen Anlagen, die wieder entdeckt werden wollen.

„Die autoritäre Gesellschaft hört auf Politiker und Wissenschaftler! Die antiautoritäre, wirklich individuelle Gesellschaft hört auf die innere Stimme, die Intuition. Wenn wir auf unsere innere Stimme horchen, brauchen wir keinen Guru, keinen Anführer!“

 Hier wird ein Leben der Menschen ohne Gier und ohne Hintergedanken beschrieben, ein Miteinander ohne Berechnung, ein Paradies auf Erden, eine Welt, die alles bereithält, was man zum Leben braucht, wenn man es nur gerecht verteilt.

Denn dann könnten die Menschen ohne Druck und ohne Existenzängste miteinander leben.

„Die Gewissheit des Zeitenwandels entspricht der Schwingung des Mutes. Insofern sind Mut und die Zeitenwende identisch, die ein und dieselbe Schwingung“.

Hiermit knüpft der Autor an die Identitätsfrage an, an das Ur im Menschen, das unmanipulierte ICH oder anders herum: das von Manipulationen wieder befreite ICH.

Das allerdings setzt eine lange, intensive Auseinandersetzung mit sich selbst voraus. Alle subjektiven Wichtigkeiten müssen auf den Prüfstand. Das verlangt Selbstdisziplin und erfordert Selbstbewusstsein. Die Erkenntnis, möglicherweise sein gesamtes Vorleben als gescheitert zu erkennen, erfordert Aufrichtigkeit und Liebe zu sich selbst: sich zu verzeihen und den Mut zu haben, einem neuen unbekannten Pfad zu folgen.

Was Jannes Tashiro in seinen Ausführungen aufzeigt, mag utopisch erscheinen. Ein Ansatz für eine Menschheitstherapie ist es alle Male 

Hartmut.T.Reliwette


Im Folgenden sind Kommentare zur Broschüre "Konsequenzen aus der Klimakatastrophe". Weitere Rückmeldungen werden erwünscht.

Buchbesprechung von Gesa Bartholomae, Studierendenpastorin Kiel

Alle reden über die Klimakatastrophe, d.h. wir wissen alle ganz gut Bescheid. Auch die Möglichkeiten, wie wir das Schlimmste abwenden könnten, sind allgemein bekannt.

Aber warum tun wir es eigentlich nicht? Was hält uns davon ab, jetzt wirklich einen konsequenten Kurswechsel zu vollziehen?

Diese Frage stellt sich Jannes Tashiro in seiner Broschüre „Konsequenzen aus der Klimakatastrophe“.

Er untersucht darin die gesellschaftlichen Strukturen, in denen wir leben und auch die psychischen Mechanismen, nach denen wir handeln. Und er fordert in überzeugenden Weise zu einem radikalen Umdenken auf. Er stellt das Wirtschaftswachstum in Frage und unser ständiges Streben nach mehr Wohlstand. Andere Werte müssen wieder wichtiger werden, damit die Welt noch gerettet werden kann. Und das ist Angstfreiheit, Kreativität, Freude, echte Freundlichkeit, Menschlichkeit usw.

Oft humorvoll, aber nie den Ernst der Lage verkennend, stellt er sein Konzept von einer neuen Gesellschaft und einem neuen Menschen vor. Dabei fließen christliches und buddhistisches Gedankengut in erfrischender Weise ineinander.

Wenn genügend Menschen sich seine Ermahnungen und Vorschläge zu Herzen nehmen, könnte es „eine Strömung der Veränderung ungeahnten Ausmaßes“ geben.. Die Broschüre ist deshalb jedem zum Lesen empfohlen, den die Sorge um das Fortbestehen unserer Welt umtreibt.

Denn „der Traum ist schon auf unserer Seite, deshalb ist Verzweiflung nicht mehr notwendig“.

 

 

 

 

Im Folgenden sind Kommentare zur Broschüre "Klimakatastrophe als unsere Chance". Weitere Rückmeldungen werden erwünscht.

Besprechung zu "Klimakatastrophe als unsere Chance" von Kristina Radke

Jannes Tashiro liefert mit dieser Broschüre einen Ansatz zur
Systemveränderung, indem er die wirklichen Probleme unserer Zeit nicht nur
erkennt, sondern als einer der Wenigsten auch Lösungsansätze hervorbringt.
Unsereiner jammert doch immer nur, wie schlecht es ihm ergeht. Zu wenig
Geld, zu wenig Urlaub, zu teures Erdöl. Doch wer von uns hat sich schon
einmal gefragt, wie man diese Unzufriedenheiten wirklich lösen kann? Aber es
hilft wenig, diesen Mangel einmal zu beheben, damit wir kurzfristig
zufrieden gestellt sind (und wer sagt dann, dass wir dann aufgehört haben zu
klagen?)
Die Probleme unserer Zeit liegen viel tiefgründiger. Um sie anzugehen,
müssen wir ganz neu umdenken. Das System unserer Generationen von hinten
aufrollen. Doch wer vermag dieses Machtwerk, diese Struktur zu kippen? Zu
groß scheint diese Hürde zu sein. Aber wenn wir wirklich etwas ändern
wollen, dann müssen wir anfangen zu handeln.  Jannes hat hiermit einen
ersten wichtigen Schritt gemacht. Wer geht hinterher?

_____________________________________________

Besprechung von Christian C. Kruse

Jannes K. Tashiro ist Japaner, und lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. In den 80er – Jahren war Tashiro als Umwelt-Journalist tätig, schrieb für deutsche und japanische Zeitungen, stellte so eine Brücke zwischen den Kulturen dar.

Er erlebte die damalige Aufbruchstimmung, die Gründung der Grünen-Partei, schrieb gemeinsam mit seiner deutschen Frau ein Buch über Hiroshima – Menschen nach dem Atomkrieg, erschienen bei dtv. Durch die Wiedervereinigung und die Globalisierung ließ das allgemeine Interesse an Öko-Themen nach, und so pausierte Jannes Tashiro mit der journalistischen Arbeit, bis vor kurzem.
Im Allmende-Eigenverlag veröffentlicht er den Essay „Klimakatastrophe als unsere Chance“. In diesem 60 Seiten umfassenden Werk behandelt Herr Tashiro Themen wie die Zusammenhänge des Kapitalmarktes und die davon ausgehenden Gefahren. Allein dieses Thema böte Stoff für ein mehrere hundert Seiten starkes Buch – wäre es von einem in der westlichen Kultur aufgewachsenen Autoren geschrieben worden.


Jannes Tashiro aber ist bewusst Japaner geblieben, aufgewachsen in einer weitgehend nonverbalen, auf Zeichensprache konzentrierten Kultur.

Und ein Zeichen will er mit diesem Büchlein setzen, aufrütteln, zum Umdenken auffordern. Als Lesender muß man allerdings dazu bereit sein, tiefer in die Materie eindringen, sich weiter mit den Themen beschäftigen zu wollen. Denn der Autor reisst nur an, respektive verdichtet sein Wissen gewissermaßen zu kurzen, nur wenige Sätze umfassende Kapitel.

Auszug: „Krebs als Wirtschaftswachstum. Wir stellen uns gerne unter `Wachstum´ etwas Positives und Optimistisches vor. In der Natur gibt es aber kein ewiges Wachstum. Es führt zur Zerstörung des Nährbodens, des Wirttieres oder der Wirtpflanze, somit auch zum Tod des Lebe-wesens. Die Klimakatastrophe ist ein eindeutiges Zeichen, dass es mit dieser Form des unendlichen Wachstums nicht weitergeht. Und die Kriegsgefahr wächst ständig mit diesem unendlichen Wachstum, das die Zerstörung des Krieges herbeiführen muss. Die Wirtschaft ist die Sprache der Fakten, der eigentliche Grund der beiden Weltkriege.

Das Wirtschaftswachstum unter dem Zinsdruck ist ein Krebsgeschwür, das früher oder später unser Leben selbst kostet. Die Fragen der nächsten Generationen lauten daher: „Warum habt ihr nichts gegen das `Wachstum´ unternommen?“ „Wusstet Ihr nicht, was `Wachstum´ bedeutet?“ „Habt Ihr das nicht kommen sehen?“ „Warum war das `Wachstum´ für Euch so heilig?!“ – Wir stellen uns diese Fragen schon jetzt, damit uns die nächsten Generationen sie nicht erst nach den endgültig eingetretenen Katastrophen stellen müssen.“


Dies ist auch einer der Gründe, weshalb Jannes Tashiro seine Bücher schreibt. Er habe zwei Kinder, sagt er in einem Gespräch, und er habe keine Lust, sich später beschimpfen zu lassen, wegen der Klimaverantwortung, und daher gebe er sich Mühe...


Christian C. Kruse

(01.03.2007)

 Aus: www.Alternative-art.de unter Rezensionen

 

 

Rezension von Ulrich Jochimsen

Der Autor Jannes Tashiro ist ein Japaner, der über 30 Jahre in Deutschland lebt. Sein Buch „Klimakatastrophe als unsere Chance“ fasst die augenblickliche Umweltdiskussion zusammen. Doch geht das Buch über unseren Kulturkreis hinaus. Und das macht es wertvoll! Während die meisten Bücher sich einem Spezialgebiet zuwenden, versucht der Autor ausgehend vom Christentum, wo das Leben immer ein Jammertal ist, den Buddismus in seine Überlegungen einzubeziehen. Der Buddismus schaut nach vorn, nicht zurück, gewinnt aus den kleinen Beobachtungen einen Lebenswert, und trennt nicht Natur von Kultur, alles ist miteinander verbunden. In einer zunehmend globalisierten Welt ein wichtiges Buch.

 Ulrich Jochimsen, Vorstand der
Grundtvig-Stiftung, für bürgerbewegte politische Bildung, Potsdam

 

Kommentar von Hartmut Reliwette

Lieber Jannes,

 sooo, nun habe ich alles gelesen - ganz in Ruhe! Es sind tatsächlich ganz viele Denkstrukturen- und Erkenntnisse zum Ausdruck gekommen, die sehr viel Übereinstimmung haben mit Beuys` und auch meinen.

Du nennst es "virtuelle Begehrlichkeiten, Bedürfnisse", denen die Menschen nachjagen, um Erfüllung im Leben zu finden. Es fallen ja so unendlich viele psychologisch - soziologisch  begründbare Faktoren in den Gesamtkomplex irdischer Sehnsüchte innerhalb des materialistischen Weltbildes.

"Habitus" als gesellschaftliche Anerkennung und Bestätigung - als "sozialer Stand", materielles Konsumieren als Verdrängungsmechanismus und/oder als Glückseligkeit des Spieles - auch im Sinne von "sammeln".  Auch Verdrängen! Unterhalten werden als Ersatz für eigene Krativität - sich leben lassen anstelle von "selber leben". Wenn man noch weiter geht und auf das Angebot der Medienindustrie zu sprechen kommt: Sich fertige Bilder liefern lassen, anstatt sich mit Hilfe der Phantasie eigene Bilder vorzustellen. Auch das ist eine Form des Konsumierens. In den meisten Filmwerken  unserer Tage werden literarische Inhalte durch spektakuläre visuelle Reize ersetzt - günstigenfalls  unverhältnismäßig miteinander verbunden: die Anteile der visuellen Effekte erdrosseln den literarischen Anteil. 

Gruppendruck und Nachahmeffekte - vor allem bei Kindern und Jugendlichen - werden von der Werteindustrie gezielt eingesetzt, um das jeweilige "Ideenprodukt" zu vermarkten. Das kriegen die auch gut hin, weil sie auf ein überaus  "gut" geschultes Marketingmanagement zurückgreifen können und über genügend Geldmittel verfügen, um eine entsprechende Werbekampagne durchzuziehen. Also werden  Anreize zum Kaufverhalten in die zumeist unkritischen Köpfe der Zielgruppe impliziert. Dieses Verhalten der Werbedämagogen gilt in der westlichen Gesellschaft durchaus nicht als "unschicklich" oder "unmoralisch". Im Gegenteil: "Gute Geschäftsideen" verdienen hierzulande höchstes Lob und Anerkennung! Möglicherweise würde auf so manche "Geschäftsidee" in anderen Kulturen hin  schwerste Bestrafung drohen. Diese Kulturen werden dann ironischerweise als "rückständig" bezeichnet. An dieser Stelle ist natürlich die Definition des Freiheitsbegriffes zu diskutieren. Ist "frei" was "unfrei" macht, was Süchte provoziert; etwas, was Menschen in die Abhängigkeit treibt, in den Wahn, in die Selbstaufgabe? Ist es ein Verbrechen, wenn Menschen sich dieser Einflussnahme entziehen wollen? Sicher, als Gegenpol werden Ideologien bemüht, oft religiöse, die bestimmte Lebens - und Verhaltensformen vorgeben und an die Stelle eigener Erkenntnisse gesetzt. Die Menschheit ist keine Menschheit voller Philosophen und Individualdenker - den allermeisten fehlen die Voraussetzungen zum freien Denken! Den meisten Menschen fehlt es an Freude zum individuellen Erkennen der Schöpfung , am Sinn ihres Lebens. An diese Stelle bringen die Staatsführungen Ismen, Dogmen und allerlei Mechanismen ein , die eine gemeinsame Zielvorstellung vorgeben, an der sich der einzelne Mensch zu orientieren hat. Und genau an dieser Stelle muss angesetzt werden: Das Hinführen zur Kreativität - zum Denken, Erkennen und Beurteilen von Situationen (auf Vernunft und Unvernunft hin), auf das Sinnvolle hin und das Überflüssige. Wer dem "Prinzip der Schöpfung" zuwider handelt, muss mit fürchterlichen Konsequenzen rechnen, denn die "Gesetze der Schöpfung" ordnen sich nicht den Machenschaften der Menschen unter, das ist die Grunderkenntnis, von der ein frei denkender, erfindender Mensch ausgehen kann, ob er nun an einen "personifizierten" Gott glaubt oder nicht. Also betrachte man die Schöpfung als ein gigantisches Kunstwerk, ohne den Urheber zu personifizieren  (mach Dir kein Bild von Gott, altes Testament) und versuche, mit Deinen Mitteln gemäß dieses Kunstwerkes zu leben, ohne es zu zerstören, sei selber ein (Mini) Künstler (Joseph Beuys - der erweiterte Kunstbegriff). Dein Leben ist ein zu Gestaltendes!

 Herzliche Grüße , lieber Jannes!
Dein Hartmut T.R.

 

Die "Bedienungsanleitung für den Menschen" von Jannes Tashiro

rezensiert von C.C.Kruse

 

Das Rad erfindet Tashiro nicht neu in seiner ich nenne es mal Streitschrift, wenn er Globalisierung, Konsumgesellschaft und Zinswirtschaft als Haupt-verantwortliche für die voranschreitende Klimaveränderung nennt.

Aber er macht interessante Kausalitäten sichtbar, bringt neue Zusammen-hänge ins Spiel; dies, wie auch in dem vorausgehenden Werk „Klima-katastrophe als unsere Chance“, sehr komprimiert und auf den Punkt gebracht. Hayato K. Tashiro ist eben kein Samuel P. Huntington, der sich auf 500 Seiten auswälzen muss, um letztlich doch nur ein X für ein U zu verkaufen.

So schreibt er zum Beispiel, einer der Gründe unserer selbstgemachten Katastrophe ist, dass wir Menschen immer noch von unserem Zwischenhirn beeinflusst werden. Dort sitzt unsere evolutionäre Geschichte, und eben auch unser Jagdinstinkt gespeichert, nach dem der Mensch immer noch seine Handlungen ausrichtet. Trotz aller high-tech sind wir auf dieser Entwicklungsstufe hängengeblieben, und das ist ein Problem. So sind wir heute Jäger des Geldes und allem, was damit in Zusammenhang steht: Konsumartikel, Aktien… Damit gaukelt der Mensch sich selbst Sicherheit vor: mit einem vollen Bankkonto, dem vollen Kühlschrank; und merkt nicht, dass er selber zum Gejagten wird, zum Sklaven – zum Sklaven des Geldes…

Besteht also für den Menschen keine Hoffnung mehr? Doch, sagt Tashiro, und macht Mut: Wir befinden uns in einer Zeit des Wandels; die Zeit der Lügen ist vorbei, der Mensch beginnt, selbständig zu denken, die Zusammenhänge des Lebens zu begreifen.

Wer nun auf diesem Weg der Veränderung Begleitung, Anregung benötigt, der findet diese in Tashiros „Gebrauchsanweisung“:

„Somit ist es klar, in welche Richtung der wirtschaftliche Umbau gehen muss! Die Arbeitenden bestimmen selbst, angesichts dessen, was produziert werden muss, wie sie arbeiten, wie sie sich (wir uns) dabei fühlen wollen, ihre (unsere) gesellige Freude und Neugierde vertiefen. Unser produktives Interesse, und nicht der materielle Konsum, steht im Vordergrund. Hierarchie schaffen wir ab. Die natürliche Autorität werden wir akzeptieren, die Kenntnisse und die menschliche Reife. Zwang der Hierarchie, Macht der Willkür und Privilegien für wenige werden bald vorbei sein. Die Richtung des wirtschaftlichen Umbaus ist klar. Wir orientieren uns an unseren persönlichen Interessen. Wenn die Neugier stärker wird als die gewohnte Freude der Geselligkeit, ziehen wir weiter zur neuen Umgebung.

Arbeitslosigkeit wird es nie wieder geben. „Nicht gebraucht zu werden“ ist eine schwere, grundlegende Beleidigung unserer Natur, die in Geselligkeit gerne mit Spass arbeiten will.“

Ein Märchen? Sicherlich. Aber im Sinne einer Vision. Und Visionäre brauchen wir in Zeiten wie diesen – damit wir nicht den falschen Propheten hinterherlaufen.

 

Bedienungsanleitung für den Menschen, von Jannes Hayato K. Tashiro.

Ca. 40 Seiten, A5, Allmende-Eigenverlag

 

Hartmut Reliwette mail@reliwette.de
E-Mail: mail at reliwette.de
Homepage: http://www.reliwette.de
Eintrag:
Jannes Hayato K. Tashiro : Bedienungsanleitung für den Menschen – Märchen- zum evolutionären (ökologischen) Umbau der Gesellschaft

Nach seiner Broschüre „Klimakatastrophe als unsere Chance“ hat der unermüdliche Positivdenker nun einen neuen Rekord aufgestellt: auf nur 39 Seiten im DIN A 5 Format bringt er doch sage und schreibe 55 Kapitel Gedanken- und Ideenfracht in Umlauf. Bezogen wird diese auf die Verbesserung der Lebensqualität – und natürlich der Lebensbedingungen der Menschen auf dem Planeten Erde.
Während der zu seinen Lebzeiten umstrittene Kunstprofessor Joseph Beuys den „organischen Geldkreislauf“ erdachte, geht Tashiro noch weiter: er hält das Geld für einen Ersatztrieb, der den Urinstinkt des Menschen, sich über die Jagd zu definieren, abgelöst hat, für überflüssig. Er führt aus, dass die im einzelnen Menschen „gewachsenen“ Methoden, Selbstbewusstsein und Glücksgefühl über die Verdrängungsmechanismen wie sozialer Status ( Ansehen, materieller Erfolg) auf Dauer gesehen nur mit der Zerstörung der von der Natur vorgegebenen Lebensbedingungen einhergehen kann – um so mehr, als dass die geltenden Wirtschaftssysteme auf dem Konkurrenzprinzip basieren anstatt auf einem Miteinander der Menschen mit den ihnen zu eigenen Kompetenzen. Folgerichtig zeigt er die schädlichen Nebenwirkungen dieser Systeme auch in anderer Hinsicht auf: psychosomatische Schäden, Psychosen, Neurosen, Depressionen, ausgelöst durch Ängste und Stress.
Interessant sind seine Ausführungen über die Gehirnaktivitäten des Menschen, wobei er das ICH des Menschen im Zwischenhirn ansiedelt , welches das Großhirn dominiert, wobei der „Speicherplatz des Letzteren – ( Anmerkung des Verfassers) doch vom Sachlichen und der Vernunft her mehr Einfluss auf das Zwischenhirn haben sollte.
„Uns Visionisten zu nennen, entspricht unserer Forderung, die Menschheit von der Stufe der Zwischenhirn-Getriebenheit auf die Stufe der Großhirn-Lenkung zu bringen. Dies ist die einzige Chance für Homo sapiens.“

Allmende Verlag, ISBN: 978-3-9810499-8-5 – www.dewifo.de

Hartmut T. Reliwette
 

 

Rezension des Buches:

Wandlung der Menschheit- Konsequenzen aus der Klimakatastrophe II

kommentiert von Hartmut Reliwette:

Lieber Jannes,
 
ich habe sehr lange in Deinem Buch gelesen, immer ein Stück vor dem Schlafengehen. Es ist eine alte Erfahrung von mir, dass sich so auf diese Weise Inhalte sehr tief einprägen und ich mir gar keine Notizen zu machen brauche. Nun habe ich aus dem Kopf eine kleine Rezension dazu geschrieben. Deinen Optimismus kann ich leider nicht teilen. Diese Menschheit ist dermaßen versaut worden, dass sie sich aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Gesamtkomplex lösen kann. Andererseits stimme ich Dir aber auch zu, dass wir nichts unversucht lassen dürfen, immer wieder mit einer stoischen Beharrlichkeit auf den Wahnsinn hinzuweisen, der schon groteske Formen angenommen hat. Das ist dermaßen bescheuert und komplex, dass man eigentlich schon darüber lachen müsste, wenn die Folgen nicht so dramatisch wären, die mit diesem Wahnsinn einhergehen. Andererseits habe ich auch die Lösung darunter geschrieben. Die Erde/Schöpfung ist viel stärker als die Menschen. Sie wird überleben - ob mit uns Menschen oder ohne uns.
Ich drücke Dich sehr herzlich!
Dein Freund Hartmut
 
 
Jannes Tashiro: : Wandlung der Menschheit – Konsequenzen aus der Klimakatastrophe II

Als viertes Buch der Klimaserie des Allmende Verlages ist nun vorliegender Band erschienen, in welchem der Autor mit prophetischer Gelassenheit den Wandel der Menschheit beschreibt: weg vom „erst mir – dann dir“, hin zum „erst dir – dann mir“. Für den Autor ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Menschen nach und nach ihre Scheinrollen aufgeben und zur Fröhlichkeit des Handelns gelangen. Für Tashiro spielt hierbei die verdrängte„Intuition“ im Menschen eine wesentliche Rolle. Der Mensch könne lernen, zur Intuition zurückzukehren, der Empfindung, in jeder Situation angemessen zu handeln, ohne das Wesenhafte in sich zu verbiegen. Dabei sei das „Schauen“ wichtig, eine besondere Gabe, beim Beobachten der Vorgänge ringsumher quasi aus einer distanzierten Betrachtungsweise eine gewisse neutrale, objektive Bewertung zu ermöglichen, sich dabei von gesellschaftlichen Konventionen zu lösen, die ohnehin von Fremdinteressen geprägt wurden.
Wer das Buch aufmerksam liest, der könnte zu dem Schluss kommen, hier spräche der Dalai Lama freundlich und positiv inmitten einer vom Irrwitz befallenen Menschheit zu einem persönlichen tibetanischen Klosterschüler. Der Antrieb des eigenen Handelns und der Arbeit sei nicht länger auf das Geld auszurichten, sondern auf die Einsicht der unbedingten Notwendigkeit, was zu einer stressfreien Freiwilligkeit führe, weil eben getan würde, was getan werden müsse. Das Problem, das die Menschen heute mit der Ökologie und der Klimakatastrophe habe, sei auf die Entwicklung einer Fehlidentität der Masse zurückzuführen, die gewissermaßen falschen Göttern huldige, die ihnen Umweltkatastrophen bescherten , aber keinen echten Fortschritt. Die Erfindungen des technologischen Zeitalters haben den Menschen nicht die Arbeit leichter gemacht, sondern sie in einen Konkurrenzkampf ohnegleichen gestürzt. Anstatt die zum Leben erforderlichen Güter in der Nähe der Menschen herzustellen, werden sie heute durch die ganze Welt kutschiert, bis sie endliche den Abnehmer fänden, für den sie produziert wurden. Die Globalisierung sei eben ein durch das System entstandenes selbst gemachtes Problem, weil eben die Gewinnoptimierung dabei im Vordergrund stehe und nicht das Abdecken von Grundbedürfnissen der Menschen. Die Menschen - so der Autor – können keine echte Freude an der Arbeit empfinden, weil sie ausschließlich im Gelderwerb definiert sei und nicht in einem freiwilligen Gestaltungswillen, der in ein Erfolgserlebnis mündet.

Was der Autor auf 127 Seiten ( dem Rezensenten lag die Null-Ausgabe vor) an Erkenntnissen zusammengetragen hat, ist beachtenswert. Seine Einschätzung, dass sich die Menschen mehrheitlich aufgrund ihrer Erkenntnisse in die richtige Richtung bewegen, werden nicht all zu viele Leser mit ihm teilen.. Aber auch wenn sich der überwiegende Anteil der Menschen Tashiros Argumenten verschließen wird, naht Rettung für den Planeten Erde. Er wird sich des überwiegenden Anteiles an Menschen entledigen und dann scheint für den überlebenden Rest wieder Handarbeit angesagt.

 
Jannes Tashiro: Wandlung der Menschheit 120 Seiten 13.-€

Allmende Verlag ISBN: 978-3-9810499-7-8

 

Hartmut T. Reliwette

 

 

 

ZEITENWENDE – konkret –  

 

Im Allmende Verlag ist jetzt  eine 108 Seiten starke Broschüre erschienen, in der sich

der ehemalige Journalist und Autor mit den Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben der Menschen ab der von immer mehr Menschen thematisierten Zeitenwende befasst. Damit knüpft der Autor nahtlos an die vorangegangenen Publikationen an: „Umrisse der Zeitenwende“ und „Perspektiven der Zeitenwende“. „Die Weltmenschheitsgeschichte beginnt jetzt“, folgert

Tashiro aus seinem Gesellschaftsbild, einem Staat ohne Börsen und traditionelle Kapitalwirtschaft, in dem Zinserträge der Banken die Reichen reicher und die Armen ärmer machen.

Die Menschen – so Tashiro- sind das Geld selbst. Fröhlich sollen die Menschen leben, ohne Existenzängste, ohne Psychopharmaka. Ihre Arbeitsleistungen sollen sie gegenseitig tauschen.

So entstehe nach dem „Aufbruch“ eine Tauschwährung, die das traditionelle Geld des Staates ersetze: „Wenn wir uns in unserer inneren Freiheit selbst entdecken und entfalten, ergänzen wir uns perfekt!“

In der Auffassung der Menschen vom „wir sind der Staat“ und „wir sind das Geld“, folgt Tashiro weitgehend den Vorstellungen des Joseph Beuys, der die Idee vom „organischen Geldkreislauf“ in seinen künstlerischen Vorstellungen entwickelte. Demnach solle jeder so viel Geld vom Staat bekommen, wie er für seinen Lebensunterhalt braucht. Beuys These war: „Alles für die anderen, nichts für einen selbst!“

Im Kapitel 12 beschreibt der Autor das Zusammenwirken von kreativen Seelen. Damit kommt er den Vorstellungen Friedrich Schillers nahe, der den Kunststaat propagierte.

An anderer Stelle gibt Tashiro zu bedenken, dass er nicht darüber spekulieren wolle, in welchem Umfang die Menschen künftig noch Leid erfahren müssen, um vom gelebten „Way Of Life „ abzuweichen (Anmerkung des Verfassers), der letztendlich zur völligen  Ausbeutung der Erdresourcen und in Klimakatastrophen gipfelt.

Wie sehr dieser Staat dem „Kapital“ verfallen ist, zeigt der Umstand, dass Aktien-Spekulationsgeschäfte steuerfrei sind, d.h. dass die Gewinnspanne zwischen An- und Verkauf

Von Wertpapieren steuerfrei gehandelt wird (wenn sie eine gewisse Zeit im Besitz des Käufers bleiben) während auf Lebensmittel eine Mehrwertsteuer erhoben wird. Einige Waren werden sogar doppelt versteuert, wenn sie als Genussmittel eingestuft werden z.B. Bohnenkaffee (Anmerkung des Verfassers).

 

Achtundzwanzig Kapitel hat Tashiro nebst einem Vor- und einem Nachwort drei  Oberbegriffen zugeordnet: Teil 1 – „Wo wir stehen“ , Teil 2 – „Wende“ und Teil 3 „Zukunftsperspektive“.

 

Der Autor gibt den Menschen keine Schuld, dass sie in diese Zeit hineingeboren werden und zunächst völlig kritiklos in der bestehenden Gesellschafts- und Werteordnung mitmischen. Allerdings müssten alsbald geltende Wertestrukturen erkannt und hinterfragt werden. Der Aufbruch in eine fröhliche Gesellschaft ohne Zwänge vollziehe sich von daher praktisch von selbst, sei gewissermaßen vorprogrammiert, nachdem das alte Wirtschafts- und Wertesystem gescheitert ist.

Eine kühne Vorstellung angesichts der bestehenden Konsumidiotie, in welcher erwartete Begehrlichkeiten einer aus allen Fugen geratenen Spaßgesellschaft vom konsequenten Nachdenken (und Erforschen)ablenken.

 

Hartmut T. Reliwette

 

August, 2009

 

Allmende Verlag

Ringheftung, DIN A 5, Preis Euro 12.-

Allmende Verlag, ISBN 978-3-9810499-2-3

 

 

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