Dezentrales Wirtschaftsforum

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TIPPS/ IDEEN/ LESERBRIEFE

"Money as Debt" ist ein beeindruckender Film über das Bankensystem von heute, den jeder von uns unbedingt gesehen haben sollte, um über die gesellschaftliche Gegenwart und Zukunft mitzureden.
http://video.google.de/videoplay?docid=6433985877267580603


Das Fazit: Nur die kriminelle Geldbeschaffungsmaschinerie (Bankensystem) ermöglicht den tödlichen Zwang des Wirtschaftswachstums und die Rendite der Reichen = Verarmung der Weltbevölkerung. - Somit stellt der Film die Frage nach dem alternativen Währungssystem. Wie auch immer man die Sache wendet, ist bei dem bestehenden Bankensystem die Klimakatastrophe unabwendbar durch den mit diesem verbundenen Wirtschaftswachstum. (Redaktion)

Am 15.11.2007 (um 19:30 Uhr) findet eine Veranstaltung zu dem oben genannten Thema im Medusa-Cafe in Kiel Gaarden statt.

 

 

 

Wir sind die Vielfalt der Ideen.

Ideen, Knowhow, Projekte, die im Zusammenhang mit dem dezentralen Wirtschaften stehen und sich noch im Wachsen befinden - deshalb Zuarbeit, Kontakte, Erfahrungsaustausch usw. benötigen, können hier vorgestellt und verlinkt werden. Sowohl kleine Ideen als auch größere Visionen können hier Platz finden.

 

Geld als Thema:

Im Folgenden wollen wir eine Diskussion zum Thema Geld anregen. Zur Zeit laufen zwei wichtige Disussionen zum Thema Geld, einmal wegen des Grundeinkommens, und dann zum Regionalgeld. Die drei Klima-Broschüren von Jannes Tashiro erwähnen auch die beiden Diskussionen als Anregung und Zukunftsvision.  Wir bitten um weitere Zuschriften, die Sie in "unsortierte, neue Beiträge"(Gästebuch) eintragen können.

(Neuer Beitrag / Gästebuch)

 

Reliwette mail@reliwette.de
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Adresse (optional): Ostfriesland
Tel. (Optional): 04952-4775
Eintrag:
Lieber Jannes,
Du fragst nach Beuys` Konzept des organischen Geldkreislaufes.
Ich füge hier mal einen Bericht aus dem japanischen TV ein, der von dem Autoren kommentiert wurde:
Yoko Mori
Übersetzung ins Deutsche:
Robert Mittelstaedt
»Gespräch über Kunst und Politik«
Michael Ende und Joseph Beuys
Iwanami Shoten (Verlag)

Besprechung von Yôko Mori
Ich möchte Sie nun zu dem Gespräch Michael Ende's mit dem Künstler Joseph Beuys einladen.

Dieses Gespräch fand im Februar 1985 in der Waldorfschule Wangen statt. Die beiden Autoren äusserten ihre Ansichten über das politische System, "die Werte, die sich im Geld spiegeln" und die Folgen die sich daraus ergeben.

Was kann man mit Geld kaufen? Wenn solche Fragen von Kindern kommen, was würden Sie dann antworten?

Lebensmittel, Kleidung, Wohnung. Die ersten Dinge, die einem hierzu einfallen sind doch die nächstliegenden Grundbedürfnisse. "Vertrauen" und "Liebe", "Position" und "Ansehen" würden höchstens in einem ironischen Sinn genannt werden. Man kann sogar Geld mit Geld kaufen. Es gibt jedenfalls auch Leute, die weniger legal auch Studienabschlüsse, Wählerstimmen usw. kaufen. Kürzlich wurden sogar viele Fälle bekannt, wo selbst das Leben gegen Geld eingetauscht wurde.

Japan ist heute krank. Ich denke, dass dies wahrscheinlich jeder so empfindet. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind oberflächlich geworden oder auch egozentrisch, und so viel die Soziologen auch über diesen Mentalitätswandel reden, eine Tendenz, dass diese Krankheit verheilt, ist nicht zu erkennen.

Die Krankheit rührt vom Geldsystem her. Ende hat dies in verschiedensten Interviews zum Ausdruck gebracht. Fragen, wie das Geld die Sprache beeinflusst, sogar die Erziehungskultur beeinflussen kann, führten zu Einstellungen, die ihn ein Leben lang als Schriftsteller beschäftigten.

Sicher gibt es heute nur wenige Menschen, die die gegenwärtige Wirtschaft gut finden. Man kann sagen, dass Reiche bevorzugt behandelt werden, 80% der Gesellschafts dagegen hängen von niedrigen Lohneinkommen ab, und ein zufriedenstellendes Steuersystem kommt in Japan auch nicht zustande. Es ist ein System, das auf der Grundlage von Ausbeutung "Geld macht", die Armen noch ärmer und die Reichen zunehmend reicher werden lässt. Es wird immer deutlicher, dass dieses Wirtschaftssystem in vielfältiger Hinsicht verdreht ist.

Wenn wir Geld gewöhnlich zum Kauf von Lebensmitteln oder Kleidung verwenden, dient es nur als "Vermittler". Bei Investitionen oder Aktien wird das Geld selbst zur Ware, und wenn das Geld für Bestechungen verwendet wird, dann wird Geld zu etwas, womit man etwas kaufen kann, was eigentlich nicht käuflich ist, d.h. unveräusserliche Dinge werden zu käuflichen Dingen.

Beuys und Ende führten das Gespräch auch über "die rechtliche Stellung des Geldes". In der heutigen Zeit gibt es zu viele Dinge, die man mit Geld kaufen kann, doch wie soll die Macht des Geldes begrenzt werden? Ende nannte die Macht des Geldes auch "die Tyrannei des Geldes".

Es gibt keine Vorschrift, die verbietet, dass man mit Geld etwas nicht kaufen dürfte. Natürlich sagt uns der gesunde Menschenverstand, dass ein gewisses Mass eingehalten werden sollte, aber niemand weiss heute, wie die Macht des Geldes begrenzt werden könnte. Wie war es möglich, dass das Geld eine solche Macht erlangte? Ohne Zweifel ist es eine Tatsache, dass die Macht des Geldes nicht nur unser Alltagsleben und unser Denken, sondern auch die Welt der Politik beherrscht. Man glaubt, dass ein Land Wohlstand erreiche, indem die aus Atomkraft gewonnene Elektrizität kostengünstiger erzeugt wird. Solche Wirtschaftstheorien sind im Westen enstanden und England war das erste Land, das sie umgesetzt hat. Die Menschen in der Dritten Welt fahren trotz des Drucks ihrer Regierungen fort, die Natur auszubeuten. Eine Tatsache ist auch, dass hinter den Atomversuchen und dem Bestreben, die militärische Macht zu stärken, unsichtbar die Macht des Geldes wirkt.

Im Verlauf des Gesprächs sprach der Künstler Beuys darüber, dass das Zeitalter vorbei sei, in dem die Regierungsgewalt von der Regierung ausgehe. Die Regierungsentscheidungen jeden Landes werden vom Grosskapital getroffen. Aber wenn wir über diese Eigenschaft des Geldes sprechen, wer hat dies so bestimmt?

Wurde diese Entscheidung von einem Teil der Politiker oder der Bürokraten getroffen? Oder ist es eine kleine Gruppe von Investoren, die über das Wohl und Wehe der Wirtschaft das Sagen haben?

Ende hat Wirtschaftswissenschaftlern und Juristen immer wieder die Frage vorgelegt, was das Geld im rechtlichen Sinne sei und wer die Tyrannei des Geldes bestimmt habe. Und owohl er diese Frage deutlich und entschieden vorbrachte, erhielt er nur die Antwort: "weiss nicht".

Tatsächlich gibt es noch keine Bestimmungen, die das Geld gesetzlich erfassen. Nicht nur Ende konnte keine Antwort auf diese Frage finden, wahrscheinlich gibt es heute niemanden auf der Welt, der diese Frage beantworten kann. Gibt es auch niemanden, der sagen kann, wie sich das Geld zum Tyrannen über unser Leben aufschwingen konnte?

Sicher ist, dass die Vormachtstellung des Geldes zahlreiche Begleiterscheinungen hat. Dazu gehört der Wohlstand, dass man jederzeit die Dinge bekommen kann, die man sich wünscht. Aber die Kritik, dass gleichzeitig damit auch seelische Verwahrlosung auftritt, ist allgemein bekannt. Wenn diese Kehrseite des Wohlstands stillschweigend hingenommen wird, liegt dies vielleicht auch an der Macht des Geldes.

Zum ersten Mal ist Japan in rote Zahlen geraten und die Konjunkturflaute, die heute daraus entstand, zeigt wieder, wie ernst diese Macht zu nehmen ist. Der Traum von einem Eigenheim ist in weite Fernen gerückt, die Träume von eigenen Kindern bis hin zu Bildungschancen für alle scheinen vergeblich.

Was können wir gegen die Tyrannei des Geldes unternehmen? Sollen wir demonstrieren und die Senkung der Lebenshaltungskosten fordern oder die Kürzung der Ausgaben für militärische Zwecke?

Beuys sagt, dass leider niemand einen Finger auf diese grundlegenden Fragen des Geld lege. Wenn von den Mächtigen die milde Kritik kommt, ob es denn gut sein könne, eigenwillig zu handeln, dann trifft dies im Gegenteil nur auf taube Ohren.

Mit der Tyrannei des Geldes wird nicht einmal die Macht der Regierung fertig. Dieses Ohnmachtsgefühl quält uns. Auf diese Weise hat Beuys das Dilemma der Regierung auf den Punkt gebracht.

Gleich um welche Frage es auch immer geht, Ende hat oft darauf hingewiesen, dass die Krankheit des Geldes unsere Phantasie zerstört.

"Wenn es eine andere Wirtschaftsform, eine passendere gibt, würde ich nichts lieber tun, als darüber zu berichten." Kürzlich wurde in der Zeitung mitgeteilt, dass heute auch Abgeordnete der Regierungspartei ein solches Gefühl zum Ausdruck bringen. Es gibt nichts, was getan werden könnte, wenigstens glaubt man das und dasselbe gilt sogar für die höchsten Parlamentarier des Landes.

Die Rechnung wird bald kommen, die die Tyrannei des Geldes beendet, die Zeit ist gekommen, "das völlig veraltete Geldsystem" zu ändern. Das wird für jeden schmerzlich werden. Für viele Menschen gibt es offenbar nichts Wichtigeres als Geld und diese Geldkrankheit wird uns zerfressen. Ende hat diese wiederholt zum Ausdruck gebracht. Und Ende fragt: das Geldsystem war nach dem Krieg noch ein unbeschriebenes Blatt und dann wurde genau dasselbe fehlerhafte Finanzsystem wieder errichtet - warum? Es lag an den Mächtigen und an der sogenannten Tüchtigkeit der Wirtschaftler, die "etwas Neues nicht ins Auge fassen", bedauerte er. Es ist wichtig, dass wir uns zuerst eine neue Wirtschaftsform vorstellen können.

Im Verlauf dieses Gesprächs waren Ende und Beuys auf der Suche nach dem Aussehen des gesunden Geldes. Von einem Geld, das nur als Wertvermittler dient, d.h. ohne Aktienmärkte, handelte dieses ziemlich tiefschürfende Gespräch. Liegt es nicht in der Verantwortung der Kapitalisten, wenn "das Geld nicht investiert wird", und wenn das Geld über Bildungschancen entscheidet, könnte dem nicht durch Gesetze Einhalt geboten werden? Etwa ein Jahr nach diesem Gespräch ist Beuys verstorben und auch Ende hat bald darauf unsere Welt verlassen.

Werden wir nicht vom Geld beherrscht?

Die Antwort auf diese beängstigende Frage steht noch aus.

(Übersetzung aus dem Japanischen: Robert Mittelstaedt)

 
Reliwette mail@reliwette.de
E-Mail: mail at reliwette.de
Eintrag:
Organischer Geldkreislauf

Wenn einer den Suchbegriff „Beuys“ in die Google-Suchmaschine eingibt, wird er mit 1780 Seiten konfrontiert, die über diverse Zusammenhänge mit dem 1986 verstorbenen Kunstprofessor Joseph Beuys berichten. Auf“ den von B. geprägten Begriff des „organischen Geldkreislaufes“ wird der Suchende über die Einträge nicht direkt stoßen.
Außerdem: den Begriff des „organischen Geldkreislaufes“ aus dem Gesamtkomplex Beuysscher Definitionen vom gestaltenden Menschen in einem gesellschaftlichen Zusammenleben herauszunehmen, wäre fatal. Kein anderer als der Beuys Vertraute und Meisterschüler, Johannes Stüttgen (Düsseldorf), ist kompetenter , über Beuys`Denken und seine Begrifflichkeiten seiner Kunstinterpretation zu berichten. Verweisen kann ich auch auf die Seite: www.fiu-verlag.com, die von Rainer Rappmann betreut wird.
Dennoch will ich gerne etwas zum „organischen Geldkreislauf“ sagen. Vorausschicken muss ich allerdings, dass nach Beuys nicht das Geld das Kapital einer Gesellschaft darstellt, sondern die Summe aller Fähigkeiten, also Fähigkeiten, die es in jedem einzelnen Menschen zu entwickeln gilt z.B. über ein inhaltlich völlig anderes Schulsystem, in welchem neben dem Vermitteln von Fachwissen auch die kreativen Anlagen des Menschen in Pflege genommen und gefördert werden. – und das Denken (Forschen) natürlich; eine Voraussetzung für jeden Menschen, sich ein Bild von den Dingen zu machen, die uns umgeben.
Beuys wandte sich sowohl gegen den Monopolkapitalismus als auch gegen den Staatskapitalismus. Wenn ich dies sage und schreibe, kann ich überhaupt nicht voraussetzen, dass jeder, der das liest, weiß, was damit gemeint ist.
Geld ist ja in der eigentlichen Sinngebung nichts anderes als ein künstlicher Wert im Sinne eines Tauschhandels: Arbeit gegen Arbeit...
Dass Geld auch „arbeiten“ kann, ist eine unselige Geschichte, eine Erfindung der Menschen, um sich an der Arbeit anderer zu bereichern, die sich entweder durch eigenes Verschulden oder aus anderen Beweggründen heraus Geld leihen und mit Zinsen zurückzahlen müssen, also im Vorgriff leben auf das, was sie demnächst „erarbeiten oder erwirtschaften.“

Vorbild des organischen Geldkreislaufes ist – wenn man es aus der Sicht eines Kindes betrachtet - ein Wirtschaftssystem - vergleichbar mit dem eines Bienenvolkes, an welchem
jeder Teilnehmer der Gesellschaft entsprechend seiner Fähigkeit teilnimmt. Bei den Bienen gibt es eine gut funktionierende Aufgabenteilung. Während die Arbeiter den Nektar einsammeln, andere am Nestbau werkeln oder Soldaten das Flugloch bewachen, sorgen wiederum andere für die Belüftung oder die Fütterung der Brut und der Königin, die Dronen sind für die Befruchtung der Königin zuständig und so weiter .
Der gesammelte Honig wird in Vorratswaben für den Winter gesammelt, und jede einzelne Biene nimmt davon für sich nur so viel, wie sie zum Leben braucht.
Keine Biene käme auf die Idee zu sagen: “Was? Während ich mich hier abmühe, die Nahrung herbeizuschaffen, bumst Du die Königin“ Oder: „Du fächelst da Kühlung während ich da die Waben voll stopfe – aber ich muss dich im Winter mit durchziehen!“
Also die Wertigkeit einer „Arbeit“ wird da nicht mit der Wertigkeit einer anderen Arbeit verglichen.
Bei den Menschen wird allerdings zwischen den Wertigkeiten verschiedener Arbeiten oder Disziplinen entschieden, da ist Kompetenz nicht gleich Kompetenz.
Wenn Beuys nun sagte: „Die Kompetenz geht reihum, mal kann der eine die gestellte Aufgabe lösen, mal der andere, nie aber immer derselbe“, dann meint er die Führung einer Gesellschaft z.B. durch eine Beteiligung des einzelnen im Sinne einer unmittelbaren Demokratie.
Also spricht er neben dem Wirtschaftssystem auch die Entscheidungsprozesse innerhalb einer Gesellschaft an. Ich sagte schon: hier spielen verschiedene Aspekte mit hinein, die auf einander aufbauen bzw. neben einander wirken.
Also Beuys wollte das Geld nicht abschaffen, weil es u.a. auch wenig sinnvoll wäre, seine Torfsoden direkt nach Hintertupfingen zu transportieren und sie gegen ein paar Schuhe einzutauschen. Es mag ja sein, dass dieser Schuster bereits unter einem Haufen Torfsoden zusammengebrochen ist. Aber das Geld wäre in dem Fall wirklich nur ein Tauschmittel, von dem jeder so viel bekommt, wie er zum Leben braucht, nicht mehr – aber auch nicht weniger.

Leider definieren die verschiedenen Menschen ihre Lebensansprüche anders – und natürlich auch die Menge von dem, was sie unter „zum Leben brauchen“ verstehen. Anders als die Bienen, wird der Mensch nicht von Instinkten zur Arbeit getrieben, sondern von seinem klügelnden oder nicht klügelnden Verstand, von dem auch nicht jeder gleich viel in seinem Hirn untergebracht hat. Wir können lange darüber debattieren, weshalb die Menschen sich im Laufe der Evolution zu Raffhälsen „entwickelt“ haben bzw. mutiert sind.
Ebenso unterschiedlich entwickeln die Menschen ihre Vorstellung von Lebensqualität. Wenn zu mir jemand sagt: “Ich will etwas erleben!“ – dann antworte ich stets: „Na sicher, denn ersterben kannst Du nichts – das kommt von alleine.“

Also, beim organischen Geldkreislauf gibt eine Sammelstelle das Geld an den einzelnen ab, der es für Produkte zum persönlichen Bedarf wieder bei der Sammelstelle eintauscht; entweder direkt oder indirekt.

Berufe mit hohen Qualifikationsmerkmalen, die in diesem Sinne kein direktes Bruttosozialprodukt erwirtschaften, Ärzte, Wissenschaftler, Lehrer pp., stellen ihre Fähigkeiten ebenfalls in die Gemeinnützigkeit und erhalten so viel, wie sie zum Leben brauchen.... denn jeder Mensch kann ein Künstler sein, weil Kunst somit zu einer Lebensform
geworden ist und nicht ein Bild oder eine Skulptur alleine ( vergl. „Joseph Beuys: der erweiterte Kunstbegriff – Kunst als soziale Plastik“).
Utopie?
Wenn im 17. Jahrhundert nicht Seefahrer den Taback nach Europa gebracht hätten, würde ihn heute niemand vermissen und manche Dinge hätte man besser nicht erfinden sollen, denn mit je mehr Mumpitz wir uns umgeben und befassen, desto intensiver vermindert sich unser Bezug zur Schöpfung (Natur).

Hartmut T. Reliwette




 

 

 

Ralf Hellbart bargusin@onlinehome.de
E-Mail: bargusin@onlinehome.de
Homepage: http://www.rhellbart.de
Adresse (optional): Nordschwarzwald
Eintrag:
Lieber Jannes,

ich freue mich über dieses Forum, dem ich eine ähnliche Bedeutung zumesse wie der Grundeinkommens-Initiative von Götz W. Werner. Deswegen habe ich beide Initiativen mit Bannerlinks gleich auf die Eingangsseite meiner Homepage [url]http://www.rhellbart.de[/url] gesetzt.

Außerdem weise ich in unserem Forum M - WIE MENSCH auf der Hauptseite im Bannerlinkbereich (nach untern scrollen) und in Beiträgen hin:
[url]http://www.carookee.com/forum/m-wie-mensch/46/7719177[/url]

Ganz und gar in meinem Sinne ist es, der negativ-lähmenden Berichterstattung in den Medien positiv-aktivierende Lichtblicke entgegenzusetzen !

Ich wünsche uns allen viel Freude, damit Kraft und Durchhaltevermögen, um uns Schritt für Schritt unserem Ziele zu nähern (ganz im Sinne der von Dir zitierten chinesischen Weisheit) :-)

Ralf

Politische Erklärung des Netzwerkes Grundeinkommen  (pdf)
 

* * *
 

Hallo Jannes Tashiro,
es ist schon ca. einen Monat her - da kam  über Klaus Popp - Geschäftsführer der INWO -  Ihre Nachricht an mich!
Herzlichen Dank!
Die Beobachtung des kritischen Zustandes weltweit - Energie, Klima, Ökologie, Bildung, Armut und Reichtum - teile ich.
Auch ich bin der Meinung, dass es weltweit in der unterschiedlichsten Weise wieder verstärkt regionale Wirtschaftskreisläufe braucht. Nachhaltiges Wirtschaften ist ein Wirtschaften in Kreisläufen - selbstverständlich weltweit! Selbstverständlich braucht es dazu auch den Schutz der Naturressourcen und ein "geeignetes" Geld.
Das ist ja der Schwerpunkt der Arbeit der INWO.
Wir freuen uns über Mitarbeit und Vernetzung mit Menschen und Gruppen, die ähnliche Zielsetzungen haben.
Wir laden Sie auch herzlich ein, sich mit unserem Gedankengut vertraut zu machen - in Seminaren oder anderen Veranstaltungen
 (http://www.inwo.de/termine)
oder durch Kontakt zu einer regionalen Gruppe
(http://www.inwo.de/vorOrt)   in der Nähe.
Das persönliche Kennenlernen in einer Regionalgruppe oder bei einem Seminar macht es einfacher, in einen fruchtbaren Austausch über gemeinsame Schwerpunkte oder unterschiedliche Sichtweisen zu treten.
Ich würde mich freuen, wenn das gelingt!
Über einen Link auf unsere Hompage  www.INWO.de  freuen wir uns auch!
Mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen
Alwine Schreiber-Martens
Vorstandsmitglied INWO

NB: bzgl. Ressourcenschutz erlaube  ;-)  ich mir, ausdrücklich auf
folgenden Text hinzuweisen:
http://www.inwo.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=341&mode=thread&order=0&thold=0
<http://www.inwo.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=341&mode=thread&order=0&thold=0>

 

 

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